Die Qual der Wahl: BMW, Mercedes oder doch Audi?

Wenn man den Begriff “Premium-Hersteller” hört, hat man sofort drei Namen im Kopf: Mercedes, BMW und Audi. Doch welche Marke ist nun die Beste?

Eins ist klar - die meisten Käufer dieser Premiummarken werden nicht alle technischen Merkmale dieser Automarken vergleichen; das entscheidende Merkmal ist dann doch das Image. Ein Mercedes steht für Komfort, während Audi und BMW eher in die sportliche Ecke eingeordnet werden. Doch wie kommt es zu diesem Image?

Sicherlich sind hier die Werbeabteilungen der Unternehmen ein ausschlaggebender Faktor. Aber auch technisch werden unterschiedliche Philosophien verfolgt. So spielt bei Mercedes nicht nur durch das bei den meisten Modellen sehr komfortabel abgestimmte Fahrwerk eine Rolle - auch das Zubehör ruft förmlich dem Mercedesfahrer “Komfort” zu. Dabei sind es die kleinen Dinge, die dieses Image versprühen: die sich selbst öffnende und schließende Heckklappe, automatisch umklappbare Kopflehnen auf den Rücksitzen (welches für bessere Sicht nach hinten sucht, wenn kein Passagier auf der Rückbank sitzt) oder ein Signalton, der ertönt, wenn die umgeklappte Rücksitzbank wieder einrastet. All dies schätzt der treue Mercedesfahrer - für die Kritiker ist dies aber auch ein leichter Angriffspunkt: in einem Mercedes steckt so viel Elektronik, die kaputtgehen kann. Und das tut sie auch, wie man in vielen Internetforen mitverfolgen kann. Aber zum Glück ist man ja auf diese ganzen elektronischen Helferlein nicht angewiesen.

Aber natürlich kann man auch bei BMW und Audi so allerlei Extras mitbestellen. Die Ausstattungsliste bei allen Anbietern ist sehr sehr lang; und natürlich lassen sich die Hersteller auch fast jedes Extra sehr gut bezahlen. Da lohnt es sich schon einmal zu überlegen, ob man auf das eine oder andere Quäntchen Komfort nicht doch verzichten kann.

Kommen wir zum Herzen eines jeden Autos: den Motor. Auch hier unterscheiden sich die Philosophien der verschiedenen Hersteller. Audi setzt hier inzwischen fast ausschließlich auf Turbomotoren mit kleinem Hubraum. Ein Beispiel: aus 1,4 Litern werden 125 PS herausgeholt. Nur die größeren Motoren und einige Einstiegsmotorisierungen werden ohne Turbolader gebaut. Der Vorteil an diesen Motoren ist der Verbrauch, wenn man ihn moderat fährt. So sind bei sehr ruhiger Fahrt auf der Landstraße mit dem oben erwähnten 1,4-Liter Motor unter 6 Liter möglich. Wenn man ihn aber sehr sportlich bewegt säuft der Turbo natürlich auch ordentlich.

BMW setzt noch mehr auf die klassischen Saugmotoren. Ein besonderes Merkmal von BMW ist der Reihensechszylinder, der für Laufruhe und trotzdem sportlicher Charakteristik steht. Und trotzdem schafft es BMW, diese Motoren sehr sparsam zu machen.

Mercedes setzt hingegen bei vielen Motoren auf einen Kompressor. Jedoch haben sie auch klassische Saugmotoren im Programm.

Beim Diesel hingegen sind sich fast alle einig: bei den neueren Modellen setzen alle drei Hersteller auf die Commonrail-Einspritzung. Audi hat hier jedoch früher auf die etwas ruppige Pumpe-Düse-Einspritzung gesetzt und verbaut dies auch vereinzelt noch in neuen Modellen.

Doch trotz aller technischen Unterscheidungsmerkmale - letztendlich bleibt die Entscheidung für eine dieser Marken doch eine emotionale Entscheidung. Man muss sich in dem Auto und mit dem Image, das es ausstrahlt, wohlfühlen.

Haben Sie Despressionen, kaufen Sie sich doch ein neues Auto von Audi, Mercedes oder BMW

1 User Responded in " Die Qual der Wahl: BMW, Mercedes oder doch Audi? "

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(Auto Blog) said,  

Gut ausgedrückt man hat wirklich die Qual. Qualitativ sind alle 3 auf dem gleichen Niveau. Allerdings bei Ausstattung, Komfort und Support / Service kann es zu Unterschieden kommen. Leider kann man heutzutage nicht mehr viel selbst am Auto machen und schrauben. Wenn man sogar fürs Zündkerzenwechseln bei Mercedes zur Werkstatt muss :(

mfg!

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